Wie ihr bereits wisst, können sich auf Lebensmitteln – insbesondere auf Naturprodukten wie Geflügelfleisch – natürlicherweise auch mal Keime befinden. Daher solltet ihr bei der Zubereitung ein paar Regeln zur Küchenhygiene beachten.

Das A & O: Hände waschen

Grundsätzlich gilt erst einmal immer: Vor und während der Zubereitung von Lebensmitteln solltet ihr regelmäßig eure Hände mit warmem Wasser und Seife waschen. Wenn ihr rohes Fleisch angefasst habt, gilt ebenfalls Hände waschen, bevor man andere Lebensmittel in die Hand nimmt. Das ist vor allem dann wichtig, wenn diese anschließend nicht noch einmal durchgegart werden, zum Beispiel Salat oder rohes Gemüse. Ihr solltet auch darauf achten, dass das rohe Fleisch keinen direkten Kontakt zu den anderen Produkten hat, die ihr verarbeiten wollt.

Vier Tipps zur Verarbeitung von Geflügelfleisch

  • Einkauf und Lagerung: Die Kühlkette sollte vom Kauf bis zur Zubereitung von Geflügelfleisch nicht unterbrochen werden. Dabei sollte Geflügel bei höchstens + 4 °C gelagert werden. Im heimischen Kühlschrank gehört es unten auf die Glasplatte – da ist es am kältesten. So hält es etwa zwei Tage. Achtet stets auch auf das sogenannte Verbrauchsdatum: Anders als beim Mindesthaltbarkeitsdatum darf frisches Geflügelfleisch wirklich nur bis zu diesem aufgedruckten Datum verzehrt werden.
  • Vorbereitung: Gefrorenes Geflügelfleisch solltet ihr vor der Zubereitung immer vollständig auftauen – die Verpackungen sowie das Tauwasser dann sorgfältig entsorgen.
  • Zubereitung: Alle Flächen und Geräte, die mit rohem Geflügelfleisch in Kontakt kommen, solltet ihr sofort mit warmem Wasser und Spülmittel reinigen. Dazu zählen Arbeitsfläche, Schneidbretter und Messer, aber auch Verpackungen oder Schüsseln, in denen ihr Geflügelfleisch aufbewahrt bzw. aufgetaut habt.
  • Verzehr: Esst Geflügelfleisch immer nur durchgegart.

Und noch ein Tipp, da ja bald die Grillsaison startet: Wenn ihr grillt, ist es sinnvoll, getrennte Zangen für das rohe und das gegarte Geflügelfleisch zu verwenden. So könnt ihr keine Keime vom rohen auf das bereits fertige Fleisch übertragen.

Seht ihr – alles gar nicht so kompliziert. Und jetzt viel Spaß beim Kochen mit Hähnchen, Pute & Co.!