Krosse Haut, saftiges Fleisch – damit machen Hähnchenschenkel kleine und große Genießer glücklich. Ich jedenfalls habe sie schon früher immer gerne gegessen. Und auch heute bereite ich sie auf die unterschiedlichsten Arten zu. Da dachte ich mir, ich verrate euch heute mal ein bisschen mehr über Hähnchenschenkel und die besten Zubereitungsideen!

Hähnchenkeulen: Zahlen, Daten, Fakten

Hähnchenschenkel – auch Hähnchenkeulen genannt – umfassen den Ober- und den Unterschenkelknochen des Hähnchenbeins. Die Teilstücke Hähnchenober- und Unterschenkel, die sogenannten Drumsticks, werden häufig getrennt angeboten. Wer ein bisschen mehr Fleisch genießen möchte, der wählt eine Keule mit Rückenstück.

 

100 Gramm Hähnchenkeule mit Haut (ohne Knochen) haben:
•    nur 173 kcal
•    stolze 18 Gramm Eiweiß
•    schmackhafte 11 Gramm Fett.

Für Putenkeulen gilt natürlich auch, dass sie aus Ober- und Unterschenkel bestehen. Da Puten aber größer sind als Hähnchen, sind auch die Teilstücke entsprechend größer. 100 Gramm Putenkeulenfleisch haben dabei 114 kcal und 21 Gramm Eiweiß.

Zubereitungstipps für Hähnchenkeulen

  • Gebacken aus dem Ofen: Richtig schön kross wird die Haut, wenn man sie kurz vor Ende der Garzeit mit Salzwasser oder Honig einpinselt. Als „Low Carb“-Fan bevorzuge ich natürlich das Salzwasser, aber durch den Honig bekommt ihr noch mal ein ganz tolles Aroma! Für noch mehr geschmackliche Vielfalt könnt ihr auch eine würzige Kruste auftragen. Das klappt besonders gut auf der ganzen Keule. Aber auch marinierte Hähnchenkeulen schmecken außerhalb der Grillsaison super aus dem Ofen, wie zum Beispiel Hähnchenschenkel mit Madeira-Schalotten, die ihr auch oben im Bild sehen könnt.
  • Gekocht aus dem Topf: Ganz ohne Fett kommt diese Zubereitungsart aus, bei der es vor allem um das zarte Fleisch geht, weniger um die Knusper-Haut. Sie eignet sich sehr gut für Frikassee, Suppen und Eintöpfe. Rechnet für das Kochen 30 bis 40 Minuten für eine Hähnchenkeule. Ein Unterschenkel braucht nicht ganz so lang.
  • Geschmort aus der Pfanne: Beim Schmoren wird das Geflügel zuerst bei hohen Temperaturen rundum kräftig angebraten und zu etwa einem Drittel mit Brühe, Fond, Wein oder Wasser bedeckt. Bei geschlossenem Deckel und niedrigeren Temperaturen als beim Braten wird das Fleisch langsam gegart. Dabei bleibt es supersaftig und nimmt gleichzeitig den Geschmack der Flüssigkeit auf, aus der man anschließend zudem eine leckere Sauce herstellen kann. Wie wäre es mit geschmorten Hähnchenschenkeln in Tomaten-Oliven-Sud?

Wenn ihr noch mehr über die unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten erfahren wollt, schaut doch mal in unser Garmethoden-ABC.