Aber da natürlich besonders gut. Weniger gruselig ging es am Wochenende beim Erntedank-Markt zu, den ich schon als Kind immer mit meiner Mutter besucht habe. Manche Traditionen behält man ja aus nostalgischen Gründen bei und dieser Markt bei uns zu Hause ist irgendwie über die Jahre in diese Traditionen-Kiste gewandert. Also bin ich auch in diesem Jahr wieder zum Markt, um mir die schönsten und größten Kürbisse zu kaufen – die größten zum Essen und die Schönsten, um daraus eine hübsche (nicht gruselige!) Deko zu basteln.

Übrigens: Genussreif sind Kürbisse angeblich, wenn sie beim Draufklopfen hohl klingen. Bei mir hat das bisher jedenfalls immer gut funktioniert. Und so gab es dann gestern ein unfassbar leckeres

Ofen-Hähnchen mit Kürbisspalten und Kartoffelhälften

Ihr braucht

für 4 Personen:

4 Hähnchenkeulen
1 TL Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer
1 Hokkaido-Kürbis (Klopfen nicht vergessen!)

400 g festkochende Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
3-4 EL Olivenöl
2 Zweige Rosmarin
3 Zweige Thymian

So habe ich es gemacht:

Hähnchenkeulen waschen und trocken tupfen. Stellt aus Paprikapulver und je ½ TL Salz und Pfeffer eine Gewürzmischung her und reibt das Hähnchenfleisch damit ein. Mit ein bisschen Öl hält die besser, ist aber nicht zwingend notwendig. Dann 10 Minuten ziehen lassen.

Den Ofen heizt ihr auf 180 °C vor.

Während die Gewürze in die Hähnchenkeulen einziehen, den Kürbis und die Kartoffeln waschen und halbieren, Kürbis entkernen und in Spalten schneiden (oder ihr fragt den Mann des Hauses – der übernimmt das sicher gern für euch ;)). Knoblauch schälen und halbieren, mit Kürbisspalten, Kartoffelhälften und Öl mischen, mit Salz und Pfeffer würzen, auf einem Backblech verteilen und mit Rosmarin und Thymian belegen.

Setzt die Hähnchenkeulen auf das Gemüse lasst alles zusammen etwa 40 Minuten im Ofen, bis die Haut der Hähnchenkeulen goldbraun ist. Dann servieren und genießen!

Nährwerte: Pro Portion ca. 467 kcal, 31 g Fett, 16 g Kohlenhydrate, 29 g Eiweiß