Sie heißen Linda, Laura, Gloria, Colette, Saskia und Melina – und sie alle lieben Geflügel! Nein, ich rede nicht von meiner Mädels-Clique, sondern von den vielen verschiedenen Kartoffelsorten, die lustigerweise ab und zu auch Frauennamen tragen. Weltweit gibt es rund 5.000 Kartoffelsorten, die sich für die unterschiedlichsten Zwecke nutzen lassen. Zum zarten Fleisch von Hähnchen, Pute & Co. passen sie zum Beispiel als Pellkartoffeln, Gratin oder Püree. Doch die tolle Knolle eignet sich nicht nur als abwechslungsreiche Stärkebeilage – sie  liefert ganz nebenbei wichtige Inhaltsstoffe für eine ausgewogene Ernährung.

Kraftpakete: Geflügel und Kartoffeln

Dass das Eiweiß in Hähnchen, Pute & Co. besonders hochwertig und mit einer biologischen Wertigkeit von 80 super für unseren Körper verwertbar ist, dürfte ja inzwischen bekannt sein. Was man aber gar nicht glauben mag: Das Protein der Kartoffel bringt zusätzlich eine Wertigkeit von 95 mit! Allerdings sind in 100 Gramm Kartoffeln nur etwa 2 Gramm Eiweiß enthalten. Das wird aber in Kombination mit dem Geflügeleiweiß voll genutzt und so noch besser vom Körper verwertet. Unterstützend kommt noch der beachtliche Kaliumgehalt von 417 mg pro 100 Gramm Kartoffel dazu. Der Mineralstoff hilft dem menschlichen Körper dabei, Proteine aus der Nahrung in körpereigenes Eiweiß umzuwandeln.

Unser Tipp: Wenn ihr die Kartoffeln mit Schale gart, bleiben die meisten Inhaltsstoffe der leckeren Knolle erhalten.

Schon gewusst? Kartoffeln enthalten im Vergleich weniger Kalorien als ihre stärkehaltigen Kollegen Pasta oder Reis. Somit sind Mahlzeiten mit Kartoffeln und Geflügelfleisch perfekt für die schlanke Linie. 😉