Ihr glaubt, Geflügel zu dressieren bedeutet, Hähnchen, Pute & Co. Kunststücke, Zaubertricks oder das Singen von Weihnachtsliedern beizubringen? Dann lest jetzt weiter, denn: Wir können euch beibringen, einen Geflügelbraten zu dressieren. Was wir aber nicht können: Einem Hähnchen Kunststücke, einer Pute Zaubertricks oder einer Gans das Singen von Weihnachtsliedern beibringen.

Was bedeutet „Dressieren“?

Ihr wollt einen Geflügelbraten zum Fest kredenzen? Damit ganzes Geflügel die Form behält und die abstehenden Teile wie die Schenkel oder die Flügel nicht zu schnell bräunen oder trocken werden, kann man den Braten dressieren. Das kommt übrigens aus dem Französischen (von „dresser“) und bedeutet „anrichten“.
Die Flügel werden unter dem Rücken verschränkt und dann, genau wie die Keulen, mit Küchengarn dicht an den Körper gebunden. Und so einfach geht’s:

 

  1. Ein circa 1 Meter langes Stück Küchengarn abschneiden und Hähnchen, Pute, Ente oder Gans mit der Brust nach oben mittig auf das Garn legen. Die Flügel unter den Rücken des Geflügels schieben.
  2. Das Garn von unten quer über die Flügel ziehen.
  3. Die Garnenden unter dem Geflügel über Kreuz in Richtung Keulen führen und um die Keulenenden wickeln.
  4. Die Keulen zusammenziehen und das Garn festbinden.

Ist doch eigentlich ganz einfach 😉

So gut vorbereitet heißt es dann für den Braten: Ab in den Ofen!

Ein passendes Rezept ist zum Beispiel unser gefülltes Brathähnchen mit Kürbis, Cranberries und Polenta. Und wenn ihr außerdem wissen möchtet, wie man Geflügel tranchiert, solltet ihr hier mal nachschauen.

Wenn ihr noch mehr über die unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten erfahren wollt, schaut doch mal in unser Garmethoden-ABC.