Wenn Streetfood auf BBQ trifft und jeder Bissen auf der Zunge zergeht, dann muss es Pulled Chicken sein. Das schonend gegarte und in kleine Stückchen gezupfte („pulled“) Fleisch hat es mir einfach angetan und ich kann mich gar nicht entscheiden, ob ich es lieber als Tellergericht, Salat-Topping, im Auflauf, als Hamburger, Hot Dog oder auf der Pizza mag. Dazu kommen noch die unterschiedlichen Aromen, die dank der Marinade auch immer wieder anders ausfallen. Wenn ihr denkt, Geflügelfleisch sei abwechslungsreich, dann kennt ihr Pulled Chicken (natürlich auch mit Putenfleisch als Pulled Turkey) noch nicht!

Wie bereite ich Pulled Chicken zu?

 

Tatsächlich ist das ziemlich einfach. Ihr braucht: einen Bräter, Brühe und natürlich Geflügelfleisch. Keulenfleisch eignet sich übrigens besonders gut, weil es extrasaftig ist.

  • Als erstes bereitet ihr eine Marinade zu, zum Beispiel auf Basis einer BBQ-Sauce, mit der ihr das Fleisch ordentlich einpinselt. Schneidet die Haut der Hähnchenkeulen vor dem Einpinseln ein paarmal ein, sodass die Marinade auch gut ins Fleisch eindringen kann. Lasst aber etwas Marinade für später übrig. Und keine Angst: Da das Fleisch hinterher sowieso auseinandergezupft wird, könnt ihr gar nicht zu tief schneiden.
  • Dann gießt ihr die Brühe an, sodass die Keulen im Ofen in der Flüssigkeit sanft garen und dabei so richtig saftig werden. Hähnchenkeulen brauchen etwa 1,5 Stunden bei 120 °C. Wenn ihr eine Putenkeule nehmt, kann die aufgrund ihrer Größe auch gut doppelt so lange brauchen. Pulled Chicken ist eben etwas für Genießer. 😉
  • Sobald das Fleisch gar ist, lasst ihr es kurz ruhen, und beginnt dann damit, es klein zu zupfen. Das klappt gut mit zwei Gabeln. Wenn ihr das gesamte Fleisch von den Knochen gelöst habt, entfernt ihr die Knochen.
  • Das Pulled Chicken vermengt ihr dann mit der restlichen Marinade oder einer würzigen Sauce. Und schon ist es fertig!

Jetzt wollt ihr es auch unbedingt testen? Probiert doch mal den Spargelsalat mit Pulled Chicken!

Wenn ihr noch mehr über die unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten erfahren wollt, schaut doch mal in unser Garmethoden-ABC.