Bei unserem Rezept des Monats haben wir es ja schon angekündigt: Wir spicken jetzt.
Die Vorbereitungsmethode gibt es schon lange, ist aber gerade jetzt wieder voll angesagt in deutschen Küchen. Kein Wunder, schließlich hat sie hinsichtlich neuer Aromen und geschmacklicher Vielfalt eine Menge zu bieten. Und das muss ausprobiert werden!

Wie spickt man Geflügelfleisch?

Das ist nicht schwer. Ihr braucht dafür nur das Fleisch eurer Wahl – es eignen sich Hähnchenschenkel ebenso wie Puten- oder Entenbrust. Da seid ihr wirklich frei in der Entscheidung. Und dann müsst ihr euch überlegen, womit ihr das Geflügelfleisch spicken möchtet:

  • pikant mit Knoblauch oder Trüffel
  • würzig mit sauren Gurken oder Zwiebeln
  • mild mit Käse und Spinat
  • mediterran mit getrockneten Tomaten und Salbei
  • klassisch mit Speck

Auch hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Also geht’s los:

  • Fleisch vorbereiten. Je nach ausgewähltem Teilstück bedeutet das, es zu würzen und natürlich zurechtzuschneiden oder nur die Oberfläche einzuschneiden.
  • Bereitet die Zutaten vor, mit denen gespickt wird. Die Auswahl seht ihr oben. Vielleicht müsst ihr noch etwas in Scheiben schneiden oder schälen.
  • Und dann geht es ans Spicken! Entweder piekst ihr die Zutaten tatsächlich durch das Fleisch oder ihr füllt oberflächliche Schnitte damit. Oder ihr spießt alles zusammen auf – wie in unserem Rezept des Monats Gespickte Puten-Involtini am Spieß mit Fenchelsalat.

Hättet ihr es gewusst?

Früher wurde übrigens ausschließlich mit Speck gespickt. Die Methode wird nämlich auch als Lardieren bezeichnet und lard ist französisch für „Speck“. Da es insbesondere für fettarme Fleischsorten genutzt wird, steckte dahinter die Idee, das Fleisch bei der Zubereitung aromatischer und saftiger zu machen. Und natürlich sieht es raffiniert aus und das Auge isst ja bekanntlich mit. 😉

 

Wenn ihr noch mehr über die unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten erfahren wollt, schaut doch mal in unser Garmethoden-ABC.