Heute ist Thanksgiving – das Fest, auf das wir uns nun schon seit Tagen freuen. Am Wochenende haben wir es bereits kulinarisch zelebriert, denn am Sonntag waren wir mit Bloggern und Vertretern der Putenwirtschaft in Hamburg in Hensslers Küche. Unter dem Motto #tastyturkey haben wir gemeinsam mit den Profi-Köchen geschnippelt, gerollt und gekocht! Und richtig gut gegessen haben wir auch: Das war eine Schlemmerei, kann ich euch sagen! Vor allem aber haben wir gelernt, dass auch mit Putenbrust und Putenkeule leckere festliche Gerichte gelingen, die dem in den USA servierten ganzen Truthahn in nichts nachstehen.

Außerdem durften wir den Tag mit wirklich ganz lieben Menschen verbringen und uns gemeinsam über Rezeptideen zur Pute, übers Bloggen und Thanksgiving austauschen. Es war uns eine große Freude.

Ein ganz großes Dankeschön geht an unsere #bloggingfriends

Ein großes Dankeschön geht auch an das Küchenteam von Hensslers Küche

und den Küchenchef Tim, von dem wir noch einiges zum Thema Pute lernen konnten, wie:

  • Beim Tranchieren einer Pute sollte man keine Kraft aufwenden müssen. Der Knochenbau führt das Messer und die Gelenke, an denen man die Putenkeulen abtrennt, dienen als sogenannte Sollbruchstellen. So ist eine Putenkeule ganz schnell bereit für die Weiterverarbeitung.
  • Apropos Putenkeule: Für würzige Festtagsgerichte eignet sich die ganz besonders gut, weil sie aufgrund des geringfügig höheren Fettgehalts extrem aromatisch schmeckt. Probiert zum Beispiel den Putenkeulenbraten mit Kastanien-Brotfüllung.
  • Putenkeulen sind perfekt für Pulled Turkey. Und: Pulled Turkey braucht nicht zwingend eine Sauce, wie wir überraschenderweise feststellen mussten. Der austretende Fleischsaft reicht, um das Pulled Putenfleisch schön saftig zu halten. Glaubt ihr nicht? Unser Pulled Turkey Thanksgiving Burger beweist es.
  • Die Putenbrust ist genauso leicht herauszutrennen und lässt sich dann noch mal in Brust und Brustfilet unterteilen. Beides ist superzart und eignet sich toll für leichtere Vorspeisen oder Zwischengänge im Thanksgiving Menü.
  • Egal für welches Teilstück ihr euch entscheidet – und alle sind herrlich lecker und vielseitig einsetzbar -, denkt an die „Ruhezeiten“. Nach dem Garen sollte das Fleisch kurz ruhen, damit sich die Fleischsäfte, die beim Erhitzen eher in den oberen Bereich des Fleischs wandern, wieder gleichmäßig verteilen.

Und last but not least – ein Dankeschön an unsere Leser!

Danke, dass ihr uns seit fast zwei Jahren begleitet und mitlest und unsere Rezepte nachkocht. Wir freuen uns, wenn ihr uns sagt, wovon ihr in den nächsten Monaten hier mehr lesen möchtet, was euch interessiert oder ob ihr eine Frage habt, die wir euch noch nicht beantwortet haben. Als kleines Dankeschön on top gibt es hier übrigens demnächst ein schmackhaftes Gewinnspiel – also bleibt dran!