„Ran ans Hähnchen!“, hieß es am Wochenende, als wir auf unserem Blogger-Kochevent mit tatkräftiger Unterstützung von Chefkoch Tim Sillack gemeinsam mit 10 Foodbloggern und Vertretern der Hähnchenwirtschaft geschnippelt, gezupft, tranchiert, mariniert und natürlich probiert haben. Unter dem Motto „Wiesn & Hendl – Oktoberfestgenuss mit Hähnchen“ haben wir drei leckere Hähnchengerichte gezaubert und dabei viel über die Zubereitung und Verarbeitung eines ganzes Hähnchen gelernt.

Das war wirklich ein toller Tag! Doch wir haben nicht nur lecker gekocht, sondern uns vor allem auch persönlich mit unseren lieben Gästen ausgetauscht. Und das hat uns sehr gefreut, denn es gab so viele tolle Gespräche übers Kochen, über Rezeptideen mit Hähnchen, Tipps & Tricks bei der Zubereitung und natürlich auch übers Bloggen. Es war uns eine Freude!

Danke, dass ihr da ward!

Ein großes Dankeschön geht auch an das Küchenteam der Kounge

und den Küchenchef Tim, von dem wir noch einiges zum Thema Hähnchen lernen konnten, wie:

  • Beim Tranchieren eines Hähnchen zunächst die Keulen abtrennen. Dafür das Fleisch mit dem Messer bis auf die Knochen einschneiden und anschließend zur Seite schieben, bis der Knochen sichtbar ist. Jetzt lassen sich die Hähnchenkeulen ganz einfach mit einem spitzen Messer durchtrennen.
  • Apropos Knochen: Selbst diese können weiterverarbeitet werden. Hähnchenknochen sind der ideale Aromalieferant für Fond oder Brühe.
  • Um die Hähnchenbrust vom Knochen zu lösen, einfach am Brustbein entlang einen mittigen Schnitt setzen und das Fleisch leicht am Knochen vorbei abschneiden – nicht feste drücken.
  • Beim Braten in der Pfanne oder im Ofen darauf achten, immer etwas Flüssigkeit zum Fleisch zu geben – dann wird es herrlich zart!
  • Damit Hähnchenfleisch sich perfekt zupfen lässt, das Fleisch am besten in einem Topf mit Brühe bei geringer Hitze ziehen lassen. Anschließend kann das gezupfte Hähnchenfleisch zum Beispiel in einer leckeren Hühnersuppe verwendet werden :).
  • Damit sich die Fleischsäfte, die beim Erhitzen eher in den oberen Bereich des Fleischs wandern, wieder gleichmäßig verteilen, solltet ihr eurem Hähnchenfleisch immer ein bisschen „Ruhezeit“ gönnen.